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Italien: Transportorganisation will Betreibergesellschaft verklagen

Die LKW-Fahrer, die aufgrund des starken Schneefalls steckengeblieben waren, sollen 100 Euro pro Stunde zurückerhalten
© Foto: Jürgen Koch

Die Fita fordert Schadensersatz für die schneebedingten Ausfälle im Dezember für Unternehmen und LKW-Fahrer


Datum:
09.02.2011
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Rom. Die Fita, eine italienische Organisation des Straßentransports, wird eine Gemeinschaftsklage gegen "Autostrade per l'Italia" erheben. Der Grund: die Betreibergesellschaft der A1 hatte sich lediglich bereit erklärt, Schadensersatz für PKW-Fahrer zu leisten, die bei den heftigen Schneefällen im Dezember stecken geblieben waren. Je nach Dauer des Staus sind bis zu 300 Euro plus Rückerstattung der Mautgebühren vorgesehen. Die LKW-Fahrer waren ausdrücklich ausgeschlossen.

Die Fita klagt jetzt dagegen und fordert Gleichbehandlung für die LKW. Sie fordert einen Schadensersatz in Höhe von mindestens zehn Millionen Euro. Für die Unternehmen sollen 300 Euro pro Stunde Ausfall gezahlt werden und zusätzlich für die Fahrer 100 Euro pro Stunde. Die Fita hat nun einen Aufruf an alle betroffenen Unternehmen gestartet, sich an der Gemeinschaftsklage zu beteiligen. Eine erste gerichtliche Anhörung sei bereits für den Monat März angesetzt. (rp)

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