Die Landesverbände des Bundesverbandes Spedition und Logistik (BSL) wollen Druck bei den Landesregierungen machen, um die Kfz-Steuer auf das europäisches Mindestmaß zu senken. Den Anstoß dazu hatte der saarländische Verband auf der Mitgliederversammlung des BSL in Berlin gegeben. Vertreter des Landesverbandes Verkehrsgewerbe Saarland hatten in einem Gespräch mit ihrem Ministerpräsidenten Peter Müller auf die schwierige Situation im Gewerbe hingewiesen. Daraufhin hatte sich Müller in einem Schreiben an seine Amtskollegen dafür ausgesprochen, den deutschen Unternehmen eine Soforthilfe zu gewähren. Als Maßnahme dazu schlägt Müller in dem Brief, der Verkehrs-Rundschau vorliegt, eine Absenkung der Kfz-Steuer rückwirkend zum 1. Januar 2000 vor. Außerdem kündigt Müller eine Initiative für die nächste Verkehrsministerkonferenz am 15./16. Mai 2001 in München an, die für eine Entlastung des hiesigen Gewerbes sorgen soll. "Dies betrifft in erster Linie die Notwendigkeit, das Transportgewerbe von der Belastung mit der Ökosteuer zu befreien, zumindest jedoch die Gewährung derselben Ermäßigungen, wie sie für das produzierende Gewerbe gelten", heißt es in dem Brief. (cd)
Initiative zur Senkung der Kfz-Steuer
Saarland-Chef Müller: Transportgewerbe bei der Ökosteuer mit dem produzierenden Gewerbe gleichstellen