Wien. Während seiner EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2006 will Österreich auch kräftige Impulse für die europäische Binnenschifffahrt setzen. In Wien ist für kommenden Februar eine Binnenschifffahrts-Konferenz als Initialzündung für einen europäischen Aktionsplan geplant. Vor einem halben Jahr wurde in Österreich bereits ein nationaler Aktionsplan gestartet, der bessere Rahmenbedingungen für die Binnenschifffahrt bringen soll. Manfred Seitz, Geschäftsführer von ViaDonau - einer Gesellschaft, die sich im Auftrag des Verkehrsministeriums um das Management der Wasserstraße kümmert, sieht die Donauschifffahrt verkehrspolitisch im Aufwind. Dennoch müsse sich die europäische Binnenschifffahrts-Politik wesentlich weiter entwickeln. Seitz nennt ambitionierte Ziele. Bis zum Jahr 2015 soll sich der Güterverkehr auf der österreichischen Donau verdreifachen. Bereits für die nahe Zukunft ist der Aufbau und Betrieb von Container-Liniendiensten geplant. (rv)
Impulse für Binnenschifffahrt
Österreich will während seiner EU-Ratspräsidentschaft ab Januar 2006 dien Verkehrsweg Wasserstraße fördern