25.000 Kraftfahrer haben seit 1979 im Bereich der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck einen Gefahrgutführerschein gemacht. Die 25000. Bescheinigung wurde am Dienstag in Lübeck ausgehändigt, teilte die Kammer am Dienstag in Lübeck mit. Sie berechtigt den Inhaber nach Schulung und bestandener Prüfung zum Führen von Fahrzeugen mit gefährlichen Gütern wie Benzin, Gas oder Chemikalien. Die Schulungspflicht war nach einem tragischen Unfall auf einem Campingplatz bei Tarragona in Spanien im Jahr 1978 eingeführt worden. Die Explosion eines überladenen Gastankwagens hatte damals mehrere Menschenleben gekostet. Als Ursache wurde Unwissenheit des Fahrzeugführers über die Gefährlichkeit der Ladung festgestellt worden. Als Folge wurde 1979 in der EU eine Schulungspflicht zunächst für Lkw-Fahrer, dann für alle Gefahrguttransporte eingeführt. Bundesweit seien bisher 750.000 Fahrer geschult worden, teilte die IHK Lübeck mit. (vr/dpa)
IHK Lübeck schulte 25.000 Gefahrgutfahrer
Tragischer Unfall machte Führerschein für den Transport gefährlicher Güter zur Pflicht