Außerdem befinde sich der Konzern nach eigenen Angaben derzeit in Verhandlungen mit den Kreditgebern, um die Schulden zu restrukturieren und die Kreditbedingungen anzupassen. Wegen der Verschuldung war Ifco im vergangenen Geschäftsjahr in wirtschaftliche Schieflage geraten. Verpflichtungen gegenüber anderen Gläubigern will das Unternehmen nach kommen, sobald die Verbindlichkeiten fällig werden. Die gesamten Finanzverbindlichkeiten inklusive Finanzierungsleasing und Anleihe betrugen 2001 knapp 330 Millionen US-Dollar. Das sind neun Prozent weniger als 2000. Die Reduktion sei auf den Verkauf einer Sparte im Oktober 2001 zurückzuführen, so das Unternehmen. Für das Geschäftsjahr 2001 verzeichnet der Anbieter von Paletten und Palettenpools, einen Nettoverlust von 201 Millionen US-Dollar. Der größte Teil davon resultiert, laut Ifco, aus außerordentlichen Abschreibungen auf seinen internationalen Behälterpool in Höhe von 65,3 Millionen US-Dollar. Der operative Verlust vor Steuern betrug 31 Millionen US-Dollar. Der Umsatz des Geschäftsjahres betrug mit 376 Millionen US-Dollar 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Lediglich die Umsätze der Behältervermietung stiegen um 5,5 Prozent, alle anderen Bereiche waren rückläufig. Das operative Ergebnis (Ebitda) sank um vier Prozent von 43 Millionen US-Dollar im Jahr 2000 auf 41,3 Millionen US-Dollar in 2001.
Ifco zahlt keine Zinsen
Zinsverpflichtungen gegenüber seinen Anleihebesitzern ist das niederländische Palettenunternehmen Ifco Systems nicht nachgekommen. Mit dem Ad-hoc-Komitee der Anleihebesitzer habe das Unternehmen eine Vereinbarung über die Umwandlung der Anleihen in Aktien getroffen, teilt Ifco mit.