Die schweizerische Kombiverkehrs-Gesellschaft Hupac Intermodal SA stellt sich für 2001 auf ein deutlich abgeschwächtes Wachstum ein, erklärte Dr. Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrates der Holding-Gesellschaft Hupac AG. Der Start ins neue Jahr sei bereits "verhalten" erfolgt. Ursächlich für die Wachstumsschwäche sind die gedämpfte Konjunktur in Europa ebenso wie die zu Jahresbeginn erfolgte, stufenweise Öffnung der Schweiz für 40-Tonnen-Lkw im Transit. Die seitdem erhobene "leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe" (LSVA) könne die Produktivitätsvorteile eines 40-Tonners kaum ausgleichen, beklagte Bertschi. 2000 schloss der Schienenoperateur mit einem Transportmengenplus von 14 Prozent auf rund 370 000 Sendungen ab. Der Umsatz der Hupac-Gruppe stieg um zehn Prozent auf 281 Millionen CHF, der Bilanzgewinn erreichte knapp 8,3 Millionen CHF. (vr/eha)
Hupac Intermodal SA: Erwartungen für 2001 stark gedämpft
Kombi-Verkehr in der Schweiz startet verhalten durch schwächere Konjunktur in Europa und Öffnung für 40-Tonner