Durch die erarbeiteten Maßnahmen soll im Jahr 2005 eine Verbesserung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) von mindestens 150 Millionen Euro erreicht werden. "Unser Ziel ist für 2005 eine Ebitda-Marge im Konzern zwischen 35 und 40 Prozent", sagt Endler. Für die Jahre 2002 bis 2004 rechnet Fraport zusätzlich mit kumulierten einmaligen Ebitda-Verbesserungen von insgesamt 150 Millionen Euro, wovon mindestens zehn Millionen Euro bereits bis Ende dieses Jahres realisiert sein sollen. "Dies stützt unsere Zuversicht, für 2002 ein Ebitda von mindestens 500 Millionen Euro zu erwirtschaften", erklärte Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzender von Fraport. Klingt nicht nach besonders ehrgeizigen Zielen. Bereits in den beiden Jahren zuvor lag das operative Ergebnis über diesem Wert. Und die Marge bei deutlich über 30 Prozent. Das aufgelegte Maßnahmenpaket besteht aus 21 Teilprogrammen mit gut 100 Einzelmaßnahmen. Insgesamt werde auf Basis des erwarteten Verkehrswachstums der Arbeitskräftebedarf am Arbeitsplatz Flughafen weiter steigen. Das Unternehmen geht davon aus, dass im Zuge des geplanten Ausbaus über 30.000 neue Arbeitsplätze unmittelbar am Flughafen entstehen werden.
Hohe Ziele bei Fraport
Mit dem konzernweit angelegten Projekt "WM 2005 - Werte schaffen für morgen", das der Flughafenbetrieber Fraport im Herbst 2001 initiiert hat, wollen Management und Mitarbeiter des Frankfurter Flughafenbetreibers den Wert des Unternehmens nachhaltig steigern, erklärt der Finanzvorstand Johannes Endler.