Wiesbaden. Die hohen Energiekosten haben die Preise für Logistikdienstleistungen in die Höhe getrieben. Das gab des Statistische Bundesamtes heute bekannt. So war der Frachtumschlag im zweiten Quartal 2008 rund 4,6 Prozent teurer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch auf der Straße (+3,9 Prozent) und der Schiene (+2,7 Prozent) zogen die Erzeugerpreise für Transportleistungen an. Der stärker von Währungseffekten beeinflusste See- und Küstenschiffverkehr wurde 1,0 Prozent teurer. Auf der anderen Seite stellten die Statistiker auch sinkende Preise für Dienstleistungen fest. So zum Beispiel in der Telekommunikation, wo die Mobilfunkpreise binnen Jahresfrist um 9,9 Prozent und die im Festnetz um 6,0 Prozent nachließen. Weitgehend stabil blieben die Entgelte für Rechtsberatung (+1,5 Prozent), Steuerberatung (+2,1 Prozent) und Wirtschaftsprüfung (+1,2 Prozent). Die Statistiker machten keine Angaben zur Entwicklung des gesamten Dienstleistungssektors, weil erst eine begrenzte Anzahl von Branchen detailliert beobachtet wird. (ak)
Hohe Energiekosten treiben Preise für Logistikdienstleistungen nach oben
Frachtumschlag war im zweiten Quartal 2008 um rund 4,6 Prozent teurer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres