Hamburg. Die Hamburger Hafen- und Lagerhaus AG (HHLA) stellt sich auf einen erneuten Umschlagsprung im laufenden Jahr ein. So geht das Unternehmen bei seinem „Brot- und Buttergeschäft“, dem Containerumschlag, von einem erneuten Zuwachs von 13,5 Prozent aus, sagte HHLA-Sprecher Olaf Mager der VerkehrsRundschau. Entscheidende Impulse gingen dabei vom Neugeschäft aus. So kämen im April zwei neue Reedereikunden dazu. 2003 sei für die HHLA ein absolutes Spitzenjahr gewesen, sagte Mager. Der Containerverkehr erreichte mit 3,95 Millionen TEU (20-fuß-Standardcontainer) ein Plus von 12,2 Prozent. Im gesamten Hamburger Hafen gingen 2003 rund sechs Millionen Großbehälter über die Kaikanten – so viele wie niemals zuvor in der Geschichte des Hafens. Der Zuwachs: rund 14 Prozent. Das Arbeitspferd des Container-Umschlags der HHLA ist der Containerterminal Burchardkai. Auf der inzwischen mehr als 30 Jahre alten Anlage mit einer Fläche von der Größe Helgolands (64 Hektar) wurden 2003 rund 2,3 Millionen TEU bewegt. Neben dem Burchardkai betreibt die HHLA im Hamburger Hafen den Ende 2002 in Betrieb genommenen Container Terminal Altenwerder (CTA) und den Tollerort Container Terminal (TCT). Im ersten vollen Betriebsjahr wurden über den CTA 874.000 TEU umgeschlagen. Die derzeitigen Kapazitäten sind für einen Umschlag von rund zwei Millionen Standardboxen ausgelegt. Auf den TCT entfielen rund 660.000 TEU. Auf den weiteren, im Hafengebiet verteilten, HHLA-eigenen Umschlaganlagen wurden 2003 rund 79.000 bewegt. (vr/eha)
HHLA setzt auf weiteres Wachstum im Containerverkehr
Über 13 Prozent Zuwachs im laufenden Jahr erwartet