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Hamburg Süd unterstützt Tests mit schwefelarmem Brennstoff

Die "Cap San Lorenzo" beim Fuel Switch Test in Santos, nach der Umstellung von normalen Brennstoff auf Low Sulphur Marine Gas Oil (LSMGO)
© Foto: Hamburg Süd

Reeder testet schwefelarmen Brennstoff in Santos und im Golf von Mexiko / Die gesammelten Daten sollen Informationen über Emmissionsreduktionen geben


Datum:
27.09.2010
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Hamburg.  Ende August 2010 wurde auf dem im Dienst zwischen der US-Golfküste und der Karibik/Südamerika Ostküste fahrenden Containerschiff "Cap San Lorenzo" beim Einlaufen in den Hafen von Santos sowie während des Auslaufens der Brennstoff Low Sulphur Marine Gas Oil (LSMGO) mit einem Schwefelgehalt von 0,1 Prozent eingesetzt. Damit konnte die United States Environmental Protection Agency (EPA) laut Mitteilung zum zweiten Mal in diesem Jahr mit Unterstützung der Hamburg Süd Daten über mögliche Schadstoffreduktionen in der Schifffahrt generieren.

Bereits im April 2010 war der Einsatz von LSMGO auf der "Cap San Lorenzo" im Golf von Mexico in den Häfen Veracruz, Altamira und Houston getestet worden. "Nach unseren Schätzungen können durch den Einsatz von schwefelarmem Brennstoff pro Schiff bis zu 95 Prozent der Schwefeldioxid-Emissionen und bis zu 85 Prozent der Feinpartikel eingespart werden", sagte Gina McCarthy, U.S. EPA's Assistant Administrator for Air and Radiation.

Einige Gebiete mit verschärften Schwefelgrenzwerten, so genannte Emission Control Areas (ECAs), sind derzeit bereits verbindlich definiert. So dürfen zum Beispiel die an Liegeplätzen in der europäischen Union eingesetzten Brennstoffe seit Januar 2010 nur noch 0,1 Prozent Schwefel enthalten. An der nordamerikanischen Atlantik- und Pazifikküste sowie der US-Golfküste ist ab August 2012 nur noch Brennstoff mit einem Schwefelgehalt von 1,0 Prozent zugelassen.

"Die an Bord der 'Cap San Lorenzo' gesammelten Emissionsdaten werden den politischen Entscheidungsträgern in Mexiko und Brasilien deutlich zeigen, welche reellen Emmissionsreduktionen beim Einsatz von schwefelarmem Brennstoff an ihren Küsten möglich sind", betonte Michelle DePass, U.S. EPA's Assistant, Administrator for International and Tribal Affairs, die Bedeutung der Tests. Diese Tests wurden neben der Hamburg Süd auch von der U.S. Maritime Administration, der mexikanischen Umweltbehörde Secretaría de Medio Ambiente y Recursos Naturales (SERMANAT) sowie den Häfen in Houston, Veracruz, Altamira und Progreso unterstützt. (ab)

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