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Hafen Hamburg: Mehr Flexibilität für die Schifffahrt

Die Fahrrinnenanpassung soll laut HHLA auch für eine bessere Planbarkeit an den Terminals sorgen
© Foto: Thies Rätzke/HHLA

Mit der Fahrrinnenanpassung können nun auch Schiffe mit mehr Tiefgang die Elbe befahren, dies komme auch der Planbarkeit an den Terminals zugute, so die HHLA.


Datum:
28.01.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
4 min
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Hamburg. Mit der am 24. Januar erfolgten Freigabe der zweiten Stufe der Fahrrinnenanpassung können nun auch 13,50 Meter tiefgehenden Containerschiffen den Hamburger Hafen ansteuern. Tideabhängig sind auch größere Tiefgänge möglich. „Wir freuen uns, dass nach Jahren der intensiven Planung das Megaprojekt Fahrrinnenanpassung abgeschlossen werden konnte“, sagte sagt Jens Meier, CEO der Hamburg Port Authority (HPA). Die Zahlen würden zeigen, dass „der Markt die erste Freigabestufe der Fahrrinnenanpassung gut angenommen hat. Von Mai bis Dezember letzten Jahres wurde der Hamburger Hafen von 2377 Containerschiffen angelaufen. Bei 666 dieser Anläufe hatten die Schiffe einen Konstruktionstiefgang über 13,80 Meter. Und 96 dieser Schiffe hatten einen Tiefgang, der vor Teilfreigabe der Fahrrinnenanpassung nicht möglich war. Mit der endgültigen Tiefgangsfreigabe rechnen wir nun mit weiteren Zunahmen.“

Vertiefung der Elbfahrrinne erhält die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens

Die Fahrrinnenanpassung sorge auch für eine bessere Planbarkeit an den Terminals, teilte der Hamburger Hafen mit. So würden Schiffe, die länger als 360 Meter sind größere Auslauffenster ab ihrem Liegeplatz erhalten. „Die erfolgreiche Verbreiterung und Vertiefung der Elbfahrrinne ist eine notwendige Maßnahme, um die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens zu erhalten. Die nunmehr realisierte Anpassung macht es in Kombination mit den von der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) bereits auf ihren Anlagen getätigten Investitionen in Großbrücken und automatisierte Lagertechnik möglich, immer größer werdende Containerschiffe sicher und zuverlässig abzufertigen. Dies schafft sowohl für die HHLA als auch für unsere Kunden ein Höchstmaß an Planbarkeit in der Zulaufsteuerung“, sagte Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA. (tb)

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