München. Auf der zweiten Sitzung des Studienkreises "Entwicklungschancen von KEP-Diensten" auf der Messe transport logistic in München, wurde auf Vorschlag von Professor Claus C. Berg ein Forschungsprojekt verabschiedet. Es soll die Bedingungen einer Zusammenarbeit zwischen den Big Five im KEP-Markt und den kleinen und mittelständischen KEP-Diensten aufzeigen. Hintergrund ist, dass durch zunehmende Rationalisierung der großen KEP-Dienste im Paketversand eine Standardisierung eingetreten ist, die notwendigerweise individuelle Versenderwünsche außer acht lässt. Darauf können laut Professor Berg wiederum die kleineren KEP-Dienste sehr gut reagieren, geraten aber ins Hintertreffen durch die fehlende bundesweite oder gar europaweite Präsenz. Der Arbeitskreis war auf Einladung der GVB (Gesellschaft für Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik) zustande gekommen und wird unterstützt von der ILA (Internationale Logistik Akademie München) und dem Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP). (vr/eh)
GVB und BdKEP beantragen Forschungsprojekt
Kleinere KEP-Anbieter und führende KEP-Größen sollen stärker kooperieren