Hamburg. Der Hamburger Hafenkonzern HHLA hat im ersten Quartal einen Umsatz- und Gewinneinbruch verbucht. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilt, sank der Umsatz konzernweit um zwanzig Prozent von 320,8 auf 256,5 Millionen Euro. Das betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ging um 34 Prozent auf 76,3 Millionen Euro zurück. Wegen hoher Fixkosten bei gesunkenem Umschlagvolumen schrumpfte der operative Gewinn (EBIT) um 45 Prozent von 92,6 auf 51 Millionen Euro. Unter dem Strich brach der Überschuss von 59,6 auf 29,5 Millionen Euro ein (minus 50,5 Prozent). Bezüglich des Teilkonzerns Hafenlogistik sank der Umsatz im ersten Quartal 2009 um 20,6 Prozent auf 249,4 Millionen Euro. Das EBIT des Teilkonzerns ging um 46,9 Prozent auf 47,8 Millionen Euro zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, hat der Teilkonzern Hafenlogistik damit 97,0 Prozent des Konzernumsatzes und 93,7 Prozent des Konzern-EBIT erwirtschaftet. Der Containerumschlag verringerte sich um 31,8 Prozent auf 1,247 Millionen Standardcontainer. Das Transportvolumen Intermodal ging um 16,6 Prozent auf 0,366 Millionen Standardcontainer zurück. In der zweiten Jahreshälfte plant die HHLA ihren Personalaufwand mit Kurzarbeit merklich zu reduzieren, heißt es in einer Mitteilung. Darüber hinaus werden die Investitionsausgaben der Wirtschaftsentwicklung angepasst. (dpa/tk)
Gewinneinbruch für Hamburger Hafenkonzern HHLA
Konzernweiter Umsatz sinkt um 20 Prozent / Drastische Einbrüche bei operativem Gewinn