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Ganztägiger Streik an italienischen Häfen droht

Mitglieder der Gewerkschaften Filt Cgil, Fit Cisl und Uiltrasporti sind Mitte Dezember zum Streik aufgerufen (Symbolbild)
© Foto: juan_aunion/stock.adobe.com

Am 17. Dezember sind die Mitglieder von drei italienischen Gewerkschaften dazu aufgerufen, ihre Arbeit für einen Tag lang niederzulegen.


Datum:
29.11.2021
Autor:
Stephanie Noll
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Rom. In Italien ist für Freitag, den 17. Dezember 2021, ein nationaler Streik an den Häfen des Landes ausgerufen worden. Die Gewerkschaften Filt Cgil, Fit Cisl und Uiltrasporti rufen Hafenarbeiter, Beschäftigte an den Häfen, Gesellschafter sowie Mitarbeiter der Hafenbehörden dazu auf, für 24 Stunden ihre Arbeit niederzulegen.

In einer gemeinsamen Mitteilung schreiben die Gewerkschaften, dass die Regierung sich bei den Belangen der Häfen in eine grundsätzlich andere Richtung bewege als von den Gewerkschaften gefordert. Bemängelt wird vor allem das Decreto Concorrenza, das den Artikel 18 des Gesetzes 84/94 verändere und somit die Anhäufung von Konzessionen für dieselben Gewerbe und Betriebe am gleichen Hafen ermögliche. Dadurch könne es vor allem an Häfen von nationaler und internationaler Bedeutung zu einem Missbrauch von Machtpositionen kommen. Es fehle außerdem eine gesetzliche Verfügung, die den Austausch von Personal und Arbeitskräften zwischen verschiedenen Konzessionsbereichen verhindere oder aber die Erwähnung eines Zusatzrentenfonds für die Hafenarbeiter.

Weitere Themen, die für die Gewerkschaften von Bedeutung sind, sind die Eigenproduktion, die Arbeitssicherheit sowie die Einstufung der Hafenarbeit als schwere Arbeit und damit verbundene Lohnerhöhungen. Dem nationalen Streikaufruf sind bereits mehrere lokale Streiks vorausgegangen. (nja)

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