Das Unternehmen zur Verwaltung des EU-Satellitennavigationssystems Galileo nimmt Gestalt an. Nachdem sein Statut in Kraft getreten ist, hat die EU-Kommission den Posten des Direktors ausgeschrieben. Das Unternehmen mit etwa 30 Angestellten soll möglichst schon im September die Arbeit aufnehmen und die bis 2005 dauernde "Entwicklungsphase" absichern. Die dafür nötigen Investitionen von 1,1 Millionen Euro kommen je zur Hälfte aus dem EU-Haushalt und von der Europäischen Weltraumagentur ESA. Die Finanzen für die sich anschließende "Errichtungsphase" (2006-2007) und "Betriebsphase" (ab 2008) werden aus dem öffentlichen und privaten Sektor erwartet. Dazu wird das Unternehmen eine Ausschreibung vornehmen. Sein Verwaltungsrat soll Anfang Juli erstmals tagen, um Geschäftsordnung und Haushalt zu beschließen. Eingebunden in die vielseitigen Galileo-Dienste wird laut EU-Kommission eine "jederzeit äußerst genaue Navigation" von Lkw-Flotten. (vr/dw)
Galileo auf dem Vormarsch
Verwaltungsunternehmen des EU-Satellitennavigationssystems soll Arbeit im September aufnehmen