Tönisvorst. Der „Supermarkt der Zukunft“ im niederrheinischen Tönisvorst hat sich zum Hoffnungsträger für das Metro-Sorgenkind Real entwickelt. Der Umsatz nach der Neueröffnung des Marktes Ende Mai liege im zweistelligen Prozentbereich über dem des Vorjahres, teilte die Einkaufsmarkt-Kette am Mittwoch in Tönisvorst in einer 100-Tage-Bilanz mit. Die Zahlen seien auch nach einem Vierteljahr stabil und nicht nur auf die Neugier einmaliger Besucher zurückzuführen. Mehrere Konzepte des Marktes würden deswegen im kommenden Jahr in weiteren Märkten eingeführt. Im Vergleich zu Real-Märkten der Umgebung würden die Käufer pro Einkauf im „Future Store“ sieben Euro mehr ausgeben. Es seien 20 Prozent mehr Kunden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gezählt worden. Der Sport-Bereich mit vergrößerter Fläche habe 80 Prozent mehr Umsatz erzielt, der Frische- und Fertiggerichte-Bereich 56 Prozent. Der Weinbereich mit einem Probierautomaten erzielte 19 Prozent mehr Umsatz. In Tönisvorst können die Kunden ihren Einkaufszettel im Handy verwalten und mit Fingerabdruck bezahlen. Auch das Thema RFID spielt eine zentrale Rolle. Im Real Future Store werden gezielt RFID-Chips auf Artikelebene eingeführt (LOGISTIK inside berichtete, siehe auch Bildergalerie). (dpa/pi)
„Future Store“ wird Hoffnungsträger für Metro-Tochter Real
Real zieht positive 100-Tages-Bilanz/ Erhebliche Umsatzsteigerungen