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Fachkräftemangel: Bundeswirtschaftsministerium sieht Handlungsbedarf

Man habe eine „andauernde und tiefgehende Rezession“ verhindern können, meinte Wirtschaftsminister Robert Habeck
© Foto: Kay Nietfeld/dpa/picture alliance

Der Jahreswirtschaftsbericht, den Vizekanzler Robert Habeck vorgestellt hat, geht für 2023 von einem kleinen Wachstum aus. Als großes Problem wird der Arbeitskräftemangel genannt.


Datum:
25.01.2023
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
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Die Aussichten für das Wirtschaftsjahr 2023 seien nicht so trüb wie gedacht, so zumindest der Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung, den Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Mittwoch, 25. Januar, den Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses vorgestellt hat. Der Bericht aus dem Bundeswirtschaftsministerium geht für 2023 von einem kleinen Wachstum von 0,2 Prozent aus. In seiner Herbstprojektion hatte das Ministerium noch ein Minus von 0,4 Prozent vorhergesagt.

Die Prognosen seien zwar besser als gedacht, aber weiter mit Unsicherheiten behaftet, sagte Habeck. Insbesondere bei der Energieversorgung sehe man, wie volatil ein Wirtschaftsbereich sein könne. Dennoch habe man zumindest eine „andauernde und tiefgehende Rezession“ verhindern können, meinte der Minister. Dies liege auch an den getroffenen politischen Entscheidungen und auch, dass es jetzt zu einer Entspannung komme, „sei nicht vom Himmel gefallen“, sagte der Wirtschaftsminister. Das nun prognostizierte Wachstumspotenzial sei jedoch nur in einem gewissen Sinne positiv, „da wir noch lange nicht über den Berg sind“, fügte Habeck hinzu.

Mit Blick auf das Jahr 2023 skizzierte der Wirtschaftsminister mehrere Bereiche, in denen dringender Handlungsbedarf bestehe. Das zählt man den Fachkräftemangel. Momentan seien laut gemeldeten Fällen 800.000 Stellen unbesetzt, kalkuliere man die nicht gemeldeten freien Stellen hinzu, sei mit bis zu zwei Millionen offener Arbeitsplätze zu rechnen, berichtete Habeck. (tb)

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