BRÜSSEL. Für Neulinge im europäischen Schienengüterverkehr gibt es jetzt in Brüssel eine Interessenvertretung. Die am 23. Juli gegründete European Rail Freight Association (Erfa) steht allen Bahnfracht-Unternehmen mit der Absicht offen, die Mitte März 2003 beginnende etappenweise Liberalisierung der grenzüberschreitenden EU-Güterdienste voll zu nutzen. Gründungsmitglieder sind Bahnunternehmen aus Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden, Italien, Großbritannien und Polen. Der ERFA-Aktionsradius umfasst die EU, ihre Beitrittsländer und die Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation (Efta). Vorsitzender der neuen Vertretung ist Rob Spierings von "ShortLines" Rotterdam. Geschäftsführer wird ab 1. Oktober der Deutsche Klaus-J. Meyer, derzeit noch Direktor des Brüsseler EU-Büros des Internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen (UITP). (vr/dw)
Europa-Güterbahnvertretung gegründet
Initiatoren der Erfa kommen aus Deutschland, Österreich, Belgien, Holland, Italien, Großbritannien und Polen