Künftig wird es die internationale Fachmesse Eurocargo nur noch im Zwei-Jahres-Rhythmus geben. Das kündigte Wolfgang Huss, Inhaber und Geschäftsführer der Huss-Gruppe, der die Messe alljährlich veranstaltet, auf der Eröffnungsveranstaltung der 14. Eurocargo in Düsseldorf an. Stattdessen werde im Februar 2003 die Messe Logimat, ein Schwesterunternehmen des Huss-Verlags, in Stuttgart mit dem Schwerpunkt innerbetriebliche Logistik stattfinden. In der ersten Jahreshälfte 2004 werde dann, so Wolfgang Huss, die Eurocargo in Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Makrologistik stattfinden. Damit strebt der Veranstalter nach eigenen Worten eine Entzerrung zu den Messen Cemat und Transport Logistik an. Auch die Eurocargo litt in diesem Jahr unter einem dramatischen Besucherrückgang. Ursprünglich sei man von 10.000 Besuchern ausgegangen, sagte Verlagssprecherin Ines Oppel. Tatsächlich fanden ersten Hochrechnungen zufolge nur knapp 6000 Besucher den Weg nach Düsseldorf –– davon rund 60 Prozent Entscheider aus Industrie und Handel und 40 Prozent aus der Speditions- und speditionsaffinen Branche. Im Vorjahr waren es laut Oppel noch über 9000 Besucher gewesen. Begründet wurde der starke Rückgang mit der derzeitigen wirtschaftlichen Situation in Deutschland. Im Rahmen der Eurocargo wurde auch der Europäische Transportpreis überreicht. Prämiert wurde das fahrerlose Transportsystem des Unternehmens Fox GmbH in Lehrte (s. VR25/02).(vr/eh)
Eurocargo: Dramatischer Besuchereinbruch
Europäischer Transportpreis für fahrerlose Transportsystem an Fox GmbH