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Euro-6-Norm: Branche fordert von der Politik mehr Planungssicherheit

Die geplante Einführung der Euro-6-Norm sorgt in der Branche für reichlich Diskussionsstoff
© Foto: imago/Thomas Frey

Forderung der Diskussionsteilnehmer aus dem Gewerbe und der Nutzfahrzeugindustrie anlässlich des Tags des Straßenverkehrs


Datum:
06.07.2011
Autor:
Michael Cordes
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Freiburg. Die Politik muss dringend Planungssicherheit bei der Einführung der für 2014 geplanten Norm Euro 6 schaffen. Diese Forderung stellten die Diskussionsteilnehmer aus dem Gewerbe und der Nutzfahrzeugindustrie anlässlich des Tags des Straßenverkehrs, den der Verband des Verkehrsgewerbes Südbaden und die Straßenverkehrsgenossenschaft (SVG) Südbaden gemeinsam ausrichteten.

„Wir wollen kein Mautspreizung bei Euro-5- und Euro-6-LKW, weder jetzt, noch unter einer neuen Bundesregierung", sagte Adolf Zobel, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL). Er befürchtet, dass die Verlader dann automatisch nur die Maut für Euro 6 zahlen werden, egal, welches Fahrzeug der Dienstleister einsetzt.

Die Befürchtung, es könne schon 2017 eine weitere LKW-Generation mit deutlich verringerten CO2-Emissionen geben und damit die Euro-6-LKW schnell entwerten, teilte Hubertus Goldkuhle (Daimler AG) nicht: „Ich glaube, dass wir ein, eher zwei oder drei Zyklen Euro 6 bekommen werden", sagte Goldkuhle. Nach Aussage von Oliver Hey, bei MAN für Euro-6-LKW zuständig, wird MAN im Gegensatz zu Mercedes Benz mit der Einführung von Euro 6 noch warten und das Auto frühestens zur nächsten IAA Nutzfahrzeuge 2012 anbieten.

Klaus Peter Niehof von der SVG-Zentrale in Frankfurt bezifferte die derzeitigen variablen Mehrkosten eines Euro-6-LKW gegenüber einem Euro-5-LKW. Bei einer Tagesleistung von 600 Kilometer schätzte er den Betrag auf 30 Euro pro Tag. (cd) 

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