Brüssel. Die EU-Staats- und Regierungschefs betonten auf ihrem Herbst-Gipfel das „Bedürfnis nach einer geeigneten globalen Regulierung“ der CO2-Emissionen im internationalen Luft- und Seeverkehr. Die internationalen Organisationen für Luftfahrt (ICAO) und den Maritimsektor (IMO) seien kompetente Gremien dafür. Angenommen wurde eine „EU-Strategie für die Ostseeregion“. Sie soll das Potenzial der europäischen Meeres- und Küstengebiete erschließen und die Sicherheit im Seeverkehr verbessern. Die Strategie soll möglichst schnell umgesetzt werden. Dazu verlangt der Europäische Rat von der EU-Kommission bis Juni 2011 einen Sachstandsbericht. Die Staats- und Regierungschefs befürworteten außerdem eine Liste mit Bereichen, in denen eine CO2-Senkung nötig ist. Bei einer Analyse war festgestellt worden, dass seit 2006 der Energieverbrauch und CO2-Ausstoß im Gütertransport gestiegen sind. (dw)
EU: Treibhausgas im Verkehr muss reduziert werden
Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen im Luft- und Seeverkehr den CO2-Ausstoß begrenzen