In der EU wird künftig eine zentrale Behörde zivile Flugzeuge und Fluggeräte zulassen. Eine entsprechende Verordnung für die Schaffung der neuen Europäischen Flugsicherheitsagentur (EASA) billigte jetzt das Europaparlament. Damit entfallen die bisher in jedem der 15 EU-Mitgliedsstaaten vorgeschrieben Zulassungen von neuen Flugzeugen und Luftfahrtprodukten. Nach dem Wunsch der Bundesregierung soll die neue Behörde ihren Sitz in Köln haben. Sie soll 2004 mit einem Jahresetat von 29 Millionen Euro und 200 Mitarbeitern die Arbeit aufnehmen. Die EASA soll gemeinsame Regeln für die Zertifizierung und Wartung von Luftfahrtprodukten festlegen und deren Anwendung überwachen. Die Behörde wird damit neben der Zulassung auch zuständig für die Harmonisierung technischer Vorschriften zur Umweltverträglichkeit. (vr/dpa)
EU-Parlament gibt grünes Licht für EU-Flugsicherheitsagentur
Neue Behörde mit 200 Mitarbeitern soll in Köln entstehen