Brüssel. Die EU-Kommission untersucht derzeit, ob die in den Beitrittsverträgen mit den neuen EU-Ländern vereinbarten Regeln zum gewerblichen Marktzugang im Transportsektor ihren Zweck erfüllen. Diese Analyse soll im ersten Quartal nächsten Jahres vorliegen. Auf eine solche Einschätzung drängte vor allem die Internationale Straßentransport-Union (IRU), die sich über dieses heikle Thema erst kürzlich mit Spitzenbeamten der Kommission – unter ihnen EU-Verkehrsgeneraldirektor François Lamoureux – sowie Vertretern der Verkehrsministerien und Transportverbände der neuen Unionsländer in Brüssel verständigte. Für den Leiter des Brüsseler IRU-Büros, Hubert Linssen, eröffnen sich neue Möglichkeiten: „Damit wurde ein konkretes Diskussionsforum geschaffen, um die mit der EU-Erweiterung entstandenen Probleme zu identifizieren und ihre Lösung zu erörtern.“ (dw)
EU-Kommission prüft Folgen der Erweiterung
Auf Anregung der IRU werden die Marktzugangsregeln für den Transportbereich, die mit den neuen EU-Mitgliedsländern vereinbart wurden, auf ihre Tauglichkeit untersucht