EU-Kommission prüft Beteiligung von Hapag-Lloyd an Containerterminal

31.07.2001 16:31 Uhr

Übernahme von 25,1 Prozent der Anteile am Hamburger Terminal Altenwerder stößt in Brüssel auf Misstrauen.

Die EU-Kommission nimmt die geplante Beteiligung des Hamburger Transport- und Logistikkonzerns Hapag-Lloyd am neuen Containerterminal Altenwerder im Hamburger Hafen unter die Lupe. Der Zusammenschluss sei in Brüssel zur Prüfung angemeldet worden, berichtete die Kommission am Dienstag in Brüssel. Bis 27. August werde die Behörde entscheiden, ob sie grünes Licht gebe oder den Fall weitere vier Monate prüfe. Hapag-Lloyd, das von der Preussag AG kontrolliert wird, hatte im Februar den Schritt angekündigt. Die Reederei will sich mit 25,1 Prozent der Anteile am neuen Containerterminal beteiligen. Die Hamburger Hafen- und Lagerhaus AG (HHLA) ist Mehrheitseignerin und wird mit Hapag-Lloyd die gemeinsame Kontrolle erwerben. In Altenwerder soll im März nächsten Jahres eine der weltweit modernsten Umschlaganlagen mit einer Kapazität von zunächst 1,1 Millionen Standardcontainern (TEU) ihren Betrieb aufnehmen. An dem Terminal sollen auch die größten Containerschiffe über moderne Containerbrücken schnell beladen und gelöscht werden können. (vr/dpa)

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