Die EU-Kommission hat staatliche Beihilfen im Umfang von 71 Millionen Euro für die Lufthansa und andere deutsche Fluggesellschaften genehmigt. Das Geld soll die finanziellen Schäden beheben, die den Unternehmen in den vier Tagen nach den Terroranschlägen vom 11. September entstanden sind. Die Brüsseler Kommissare schufen bei ihrer Sitzung in Straßburg zudem die Grundlage für eine Verlängerung der staatlichen Haftungsgarantien für Europas Luftfahrtunternehmen bis Ende Oktober. Den Löwenanteil der nunmehr genehmigten Finanzspritze für deutsche Fluggesellschaften streicht mit 69,5 Millionen Euro die Lufthansa ein. Den Rest von 1,5 Millionen Euro teilen sich nach Angaben der "Financial Times Deutschland" Condor, Aerolloyd, LTU und DaimlerChrysler Aviation. Entsprechende Unternehmen in anderen EU-Ländern haben solche Ausgleichszahlungen bereits erhalten. (vr/dpa)
EU-Kommission genehmigt Luftfahrtsbeihilfen
Lufthansa streicht in Deutschland mit 69,5 Millionen Euro Löwenanteil ein