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Energiepreise: Mittelstand begrüßt das Aus für die EEG-Umlage

Die EEG-Umlage habe Deutschland zum Strompreis-Europameister gemacht, so die Mittelstandsvertreter
© Foto: Gina Sanders/Fotolia

Der Mittelstand hat das Aus für die EEG-Umlage begrüßt, sieht darin aber nur einen ersten Schritt. Wichtig sei bei der Energieversorgung der Abbau bürokratischer Hürden.


Datum:
29.04.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
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Der Bundesverband Der Mittelstand (BVMW) hat die im Deutschen Bundestag beschlossene Absenkung der EEG-Umlage auf 0 Cent pro Kilowattstunde begrüßt. Dies sei ein „wichtiger Beitrag zur Dämpfung der Strompreisentwicklung“, so die Mittelstandsvertreter. Die Umlage sei über Jahre ein Preistreiber gewesen, „mit dem Ergebnis, dass Deutschland zum unangefochtenen Strompreis-Europameister aufgestiegen ist“, sagte der BVMW-Vorsitzende Markus Jerger, zum aktuellen Aus der EEG-Umlage.

„Mit der nun beschlossenen Abschaffung der EEG-Umlage ist die Bundesregierung einen ersten, wenn auch wichtigen Schritt auf dem Weg zu konkurrenzfähigeren Energiepreisen und damit für die Wirtschaft besseren Rahmenbedingungen gegangen“, sagte Jerger weiter, fügte aber gleich hinzu: „Ohne weitere Begleitmaßnahmen wird die Entlastung jedoch nahezu wirkungslos verpuffen.“ In den Entwürfen des sogenannten Osterpakets der Bundesregierung seien diese notwendigen Begleitmaßnahmen noch nicht hinreichend abgebildet, so der Verband.

Unternehmen brauchen ein einfach handhabbares Regelwerk

„Nur ein dezentrales, auf erneuerbare Energien ausgerichtetes Energiesystem wird die Preise nachhaltig senken können“, sagte Professor Eicke R. Weber, Vorsitzender der Fachkommission Energie und nachhaltiges Wirtschaften im BVMW. „Damit der Mittelstand den Aufbau dieses Energiesystems vorantreiben kann, brauchen die Unternehmen ein klares und einfach handhabbares Regelwerk. Viele bürokratische Hürden werden aber leider auch nach der Umsetzung des Osterpakets der Bundesregierung bestehen bleiben. So wird der Eigenverbrauch im Unternehmen durch unterschiedliche Vergütungstarife weiter benachteiligt.“ Die Bundesregierung müsse daher „endlich die verbliebenden bürokratischen Hürden wirksam und schnell abbauen“, sagte Jerger abschließend. (tb)

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