Basel. Schlechte Wirtschaftslage und Niedrigwasser machten den Basler Rheinhäfen in den ersten neun Monaten des Jahres schwer zu schaffen. Nach Auskunft der Rheinschifffahrtsdirektion Basel (RSD) ist der Güterumschlag in diesem Zeitraum um 15 Prozent zurückgegangen und erreichte noch etwa 5,5 Millionen Tonnen. Besonders im September war der Einbruch mit 27 Prozent erstaunlich hoch, selbst die Containerschifffahrt, die bisher ein stetiges Wachstum gezeigt hatte, ging um 6,8 Prozent zurück. Überdurchschnittlich stark war in den ersten neun Monaten mit 22,8 Prozent auch der Rückgang bei den flüssigen Brenn- und Treibstoffen. Da die Tanklager in den Rheinhäfen immer noch zu zwei Dritteln voll sind, ist dieser Rückgang eindeutig auf die gedrosselte Wirtschaftstätigkeit zurückzuführen. Dennoch rechnet die RSD für das letzte Quartal mit einem höheren Frachtaufkommen, da gegenwärtig erhebliche Mengen von Getreide, die während der Niedrigwasserperiode in den Rotterdamer Speichern eingelagert wurden, nach Basel transportiert werden. Weitere Getreidelieferungen werden aus den USA erwartet. (vr/hm)
Einbruch beim Güterumschlag in den Basler Häfen
Auch die Containerschifffahrt ging um 6,8 Prozent zurück