ECR-Kongress: Gemeinsame Prozessoptimierung bleibt wichtig

16.05.2003 07:00 Uhr

Gestern ging in Berlin mit der 8. ECR-Europe Confernce das größte europäische Treffen von Top-Managern der Konsumgüterbranche zu Ende.

Trotz Wirtschaftskrise, Irak-Krieg und SARS konnten die Veranstalter der ECR-Europe Confernce wie im Vorjahr wieder 2900 Teilnehmer aus 49 Ländern verzeichnen. Damit demonstrierte die Konsumgüterwirtschaft wie wichtig ihr das Thema Prozessoptimierung und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit auch in Krisenzeiten ist. "Der Return on Investment ist groß", begründete Terry Leahy, Vorstandschef des führenden britischen Handelshauses Tesco in seiner Rede das Engagement seines und der anderen Unternehmen in Sachen ECR (Efficient Consumer Response). Hauptattraktion bei den 67 Ausstellern war der Stand von Metro. Deutschlands größtes Handelshaus zeigte auf seinem neuen Messestand erstmals die einzelnen Komponenten des Future Store-Konzeptes. Der Future Store ist ein vorletzte Woche in Rheinberg bei Düsseldorf neu eröffneter Extra-Supermarkt, wo Metro neue Technologien wie RFID und Selfscanning durch den Kunden testet. Der Einsatz von RFID-Transpondern war auch eines der Top-Themen in den verschiedenen Vortragsveranstaltungen. In fünf bis zehn Jahren könne RFID die selbe Verbreitung erreichen wie der Barcode, verkündete Metro-Chef Hans-Joachim Körber. Voraussetzung dafür sei u.a. ein Sinken der Preise für Transponder von heute 50 Cent auf 3 Cent. Die nächste ECR Europe Confernce findet vom 24. bis 26. Mai 2004 in Brüssel statt.

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