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Dieselpreis: Preisanstieg nicht nachvollziehbar

13.09.2023 14:33 Uhr | Lesezeit: 2 min
Grüner Zapfhahn steckt in der Zapfsäule
Der ADAC sieht aktuell keine „Rechtfertigung für derart hohe Kraftstoffpreise, speziell beim Diesel
© Foto: Iryna Melnyk / iStock / Getty Images Plus

Nach einem kräftigen Preisanstieg ist die Differenz zwischen Diesel und Superbenzin außergewöhnlich gering, der ADAC sieht keine Rechtfertigung für die derzeitigen Preise.

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Nach einem kräftigen Preissprung ist Diesel nur noch 5,1 Cent billiger als Superbenzin der Sorte E10. Beide Kraftstoffe haben sich zuletzt verteuert, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Diesel legte binnen Wochenfrist 5,2 Cent zu und kostete pro Liter im bundesweiten Durchschnitt des Dienstags 1,838 Euro. Superbenzin der Sorte E10 verteuerte sich deutlich langsamer: um 1,5 Cent auf 1,889 Euro.

Obwohl sich auch Rohöl verteuert habe, sei der Anstieg – vor allem bei Diesel – nicht nachvollziehbar, erklärte der ADAC. Eine „Rechtfertigung für derart hohe Kraftstoffpreise“ sei nicht ersichtlich.

Die Preisdifferenz zwischen Diesel und E10 ist derzeit ungewöhnlich gering. Die Steuer auf Diesel ist rund 20 Cent geringer. Im langjährigen Mittel vor dem Ukraine-Krieg war Diesel gut 15 Cent billiger als E10. Im vergangenen Jahr war Diesel vor dem Hintergrund des Krieges vorübergehend teurer als Benzin, da der Kraftstoff davor in größeren Mengen aus Russland importiert worden war. Seit dem Frühjahr hatte sich das Verhältnis wieder normalisiert. Noch vor zwei Monaten war Diesel laut ADAC 16,6 Cent billiger als E10.

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