Die DHL Group will bis 2030 mehr als 400 Millionen Euro in die Logistikinfrastruktur, internationale Anbindung sowie Supply-Chain-Lösungen in Mittel- und Osteuropa investieren. Dass Märkte wie Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien derzeit „geografischen Rückenwind“ haben, sei auf ihre wachsende Bedeutung in den europäischen Fertigungs-, Handels- und Distributionsnetzwerken sowie auf den längerfristigen Trend zum Nearshoring durch ausländische Unternehmen zurückzuführen, so DHL.
Polen wird zentraler Wachstumsmarkt für DHL
„Insbesondere Polen entwickelt sich zu einem der dynamischsten Logistik- und Produktionsstandorte Europas“, so John Pearson, CEO von DHL Express. Für den Zeitraum von 2026 bis 2029 erwartet DHL, dass Polens Warenhandel um 28 Prozent schneller wächst als der Welthandel und um 91 Prozent schneller als der EU-Handel.
Die DHL Group hat in den vergangenen Jahren bereits erheblich in den polnischen Markt investiert. 2024 wurde ein 180 Millionen Euro teures Logistikdrehkreuz in Poznań eröffnet. Polen soll auch künftig eine zentrale Rolle in den Wachstumsambitionen von DHL für die Region spielen.
Investitionen in Lager- und Distributionsnetzwerke
Das weitere Investitionsprogramm umfasst unter anderem den geplanten Bau eines neuen Luftfracht-Express-Terminals von DHL Express in Katowice sowie weitere Investitionen von DHL Supply Chain, DHL Freight, DHL eCommerce und DHL Global Forwarding in ihre Lager- und Distributionsnetzwerke sowie in den Einsatz fortschrittlicher Technologien.