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DHL Global Forwarding: Neuer Luftfrachter verbindet drei Kontinente

Der zweimal wöchentlich operierende Luftfrachter fliegt von Chongqing (China) nach Amsterdam (Niederlande), Chicago (USA) und Incheon (Südkorea), bevor er nach China zurückkehrt
© Foto: Deutsche Post DHL

Die zusätzlichen Luftfrachtkapazitäten sind speziell auf die Anforderungen des Life Sciences- und Healthcare-Sektors zugeschnitten, heißt es aus Bonn.


Datum:
14.09.2020
Autor:
Anja Kiewitt
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Bonn. DHL Global Forwarding hat einen neuen Frachtflieger in Betrieb genommen, der den asiatisch-pazifischen Raum mit Europa und den USA verbindet. Mit den zusätzlichen Luftfrachtkapazitäten begegnet DHL eigenen Angaben zufolge der hohen Nachfrage von Kunden aus den Bereichen Technologie, Fertigung sowie Life Sciences und Healthcare (LSH). Der zweimal wöchentlich operierende Luftfrachter fliegt demnach von Chongqing (China) nach Amsterdam (Niederlande), Chicago (USA) und Incheon (Südkorea), bevor er nach China zurückkehrt. Die Verbindung wird von StarBroker, dem hauseigenen Charter-Team von DHL Global Forwarding, betreut. "Obwohl mittlerweile einige Passagierfluggesellschaften wieder den Betrieb aufgenommen haben, bleibt die Situation auf dem Luftfrachtmarkt volatil - vor allem, da es immer noch an Belly-Kapazität fehlt", so Thomas Mack, Global Head of Air Freight DHL Global Forwarding.

Weltweite Impfstoffverteilung im Fokus

Nicht nur für eine globalwirtschaftliche Erholung, sondern auch in Vorbereitung auf die Verfügbarkeit von Impfstoffen und anderer wichtiger medizinischer Hilfsgüter während der Pandemie, seien zuverlässige Lieferketten von höchster Bedeutung. In einer kürzlich veröffentlichten Studie hat DHL zusammen mit McKinsey & Company als Analysepartner die logistischen Herausforderungen für Impfstoffe und andere medizinische Güter während der Covid-19 Pandemie untersucht. Bedarf besteht bereits heute: Allein in Südkorea sind die Exporte von Healthcare-Produkten laut DHL im ersten Halbjahr 2020 um 26,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Insbesondere die Ausfuhr von pharmazeutischen Produkten erhöhte sich demzufolge um 52,5 Prozent. China exportierte nach Angaben der Posttochter in den ersten fünf Monaten des Jahres über 28,5 Prozent mehr an Medizinprodukten und medizinischen Geräten als im Vergleich zum Vorjahr. Zusammen gehörten China, die Niederlande und die Vereinigten Staaten in 2019 zu den Top Ten der Importeure und Exporteure von medizinischen Gütern, heißt es abschießend aus Bonn.

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