Die Deutsche Post World Net ist mit einem deutlichen Ergebnisrückgang ins neue Jahr gestartet. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (Ebita) des Konzerns lag im ersten Quartal 2002 mit 785 Millionen Euro um 6,5 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres, teilte das Unternehmen in Bonn mit. Dabei mache sich "die schwierige konjunkturelle Lage bemerkbar, der sich auch die Deutsche Post World Net weltweit nicht entziehen konnte". Vor allem beim Briefgeschäft gab es deutliche Gewinneinbußen. So sank das Ebita in diesem Bereich trotz erheblicher Kostensenkungen durch Fremdvergaben von Transportleistungen und Straffung des Managements um 9,2 Prozent auf 675 Millionen Euro. Auch der Umsatz ging um 2,1 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro zurück. Den Umsatzanstieg um 13 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro führt die Post auf die Übernahme der Mehrheit an DHL International zurück. Das Betriebsergebnis sank jedoch wegen der Verluste von DHL auf 33 Millionen Euro (Vorjahr : 88 Millionen Euro). Den weiteren Geschäftsverlauf machte Postchef Klaus Zumwinkel davon abhängig, "wie schnell die Konjunktur in Europa, Asien und in den USA wieder anspringt." (vr/jk)
Deutsche Post startet mit Gewinnrückgang ins neue Jahr
Vor allem im Briefgeschäft muss der Konzern deutliche Einbußen hinnehmen