Die Deutsche Post hat der EU-Kommission eine Senkung der Portogebühren angeboten, um in dem laufenden Wettbewerbsverfahren eine millionenschwere Beihilferückzahlung zu vermeiden. Das hat die Börsenzeitung berichtet. Die Zeitung berichtet unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise, die Post dringe darauf, die niedrigeren Portogebühren bereits in der Verfahrensentscheidung verbindlich festzuschreiben, um einen Schlussstrich unter das Verfahren zu ziehen. Die Brüsseler Wettbewerbsaufsicht halte sich aber zu dem Vorschlag noch bedeckt. Die "Financial Times Deutschland" hatte am Freitag berichtet, die EU-Kommision werde von dem Unternehmen verlangen, 570 Millionen Euro Staatsbeihilfen an die Bundesregierung zurückzuzahlen. Die EU-Kommission sei nach dreijähriger Untersuchung zu dem Ergebnis gekommen, dass die Post Gewinne aus ihrem Briefmonopol genutzt hat, um die unrentable Paketsparte zu subventionieren. (vr/dpa)
Deutsche Post bietet EU Portosenkung an
Der Gelbe Riese will mögliche Beihilferückzahlung vermeiden