Das Ministerium bezieht sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Bundesbank. Im März hatte die Vergabetätigkeit nach leichter Aufwärtskorrektur stagniert. Bemerkenswert an der jüngsten Entwicklung der Auftragseingänge sei, dass der Orderzuwachs ohne nennenswerte Großaufträge verbucht werden konnte. Der Nachfrageanstieg basierte auf einer Erhöhung der Inlandsaufträge um 4,6 Prozent, die Nachfrage aus dem Ausland ging demgegenüber mit minus 0,8 Prozent leicht zurück. In regionaler Betrachtung zeigte sich in Westdeutschland ein Anstieg der Bestellungen um 3,2 Prozent, während sich die Nachfrage im Osten – nach einem durch Großaufträge bedingten kräftigen Orderschub im März – zuletzt um 9,6 Prozent verringerte.
Deutsche Industrie bekommt mehr Aufträge
Nach Mitteilung des Bundesministeriums der Finanzen hat sich die Nachfrage nach Industriegütern im April gegenüber dem Vormonat wiederdeutlich erholt,