Der Umsatz des Verbandes der Bahnindustrie (VDB) ist von 8,1 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2001 zurückgegangen. Diese Zahlen gab der VDB auf seiner Pressekonferenz in Berlin bekannt. Rückläufig war der Umsatz bei Triebzügen, Waggons und Komponenten waren, während er im Lokomotivbau stieg. Hierbei machen sich laut Dieter Klumpp, Präsident des VDB, die Investitionen in Deutschland "positiv bemerkbar". Auch die Auftragseingänge haben sich gut entwickelt. Sie sind im Jahresvergleich um 30 Prozent von 7,2 (2000) auf 9,3 Milliarden Euro gestiegen. Allein in Deutschland lagen die Auftragseingänge bei 5,2 Milliarden Euro. Klumpp: "Wir spüren bei der Entwicklung der Inlandsaufträge erste Wirkungen der von 6,8 auf 8,6 Milliarden Euro aufgestockten Mittel des Bundes für Investitionen in die Schieneninfrastruktur." 44 Prozent der Auftragseingänge kommen aus dem Ausland. Die Zusammenarbeit der europäischen Bahnsysteme sieht der Geschäftsführer des VDB, Michael Clausecker, als große Herausforderung für Industrie und Bahnen. Sie schaffe die technischen Voraussetzungen für mehr grenzüberschreitenden Verkehr auf der Schiene. Clausecker plädierte für eine zügige europäische Netzöffnung, "denn im internationalen Verkehr wird der Schienengüterverkehr sein größtes Wachstumsfeld finden". (vr/awa)
Deutsche Bahnindustrie blickt optimistisch in die Zukunft
Gute Auftragslage nach Investitionen des Bundes in das Schienennetz