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Deutliche Mauterhöhungen in Italien

In Italien ist die Maut zum 1. Januar auf fast allen Autobahnen gestiegen
© Foto: Picture Alliance/Chromorange

In Italien sind mit Anfang Januar die Mautgebühren auf fast allen Autobahnen angehoben wurden. Besonders hart trifft es Auto- und Lkw-Fahrer auf der A5 zwischen Aosta und dem Mont Blanc.


Datum:
03.01.2018
Autor:
Julia Thomsen
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Rom. Am 1. Januar sind in Italien teils empfindliche Mauterhöhungen in Kraft getreten. Ein Großteil der weit über 20 Autobahnbetreiber hat die Kosten für die Maut angehoben. Eine besonders drastische Erhöhung, die allerdings auf einer gerichtlichen Entscheidung beruht, hat es im Zuständigkeitsbereich der RAV S.p.A. (A5 zwischen Aosta und dem Mont Blanc) gegeben, die die Maut um 52,69 Prozent angehoben hat. So beläuft sich die Maut auf der 31,4 Kilometer langen Strecke zwischen Aosta Ovest und Morgex nun auf 8,40 Euro statt wie bislang auf 5,60 Euro. Darin enthalten sind auch Mautanpassungen, die die Ausgaben der vergangenen Jahre, tilgen sollen.

Ebenfalls beachtlich sind die Mauterhöhungen im Bereich der Milano Serravalle-Milano Tangenziali S.p.A. (13,91 Prozent) sowie im Zuständigkeitsbereich der Strada dei Parchi S.p.A. (A24 und A25, Erhöhung von 12,89 Prozent), die mit den Kosten für fällige Infrastrukturarbeiten begründet werden. Die Preise auf der Tangenziale von Neapel werden indes um 4,31 Prozent angezogen, die auf den Autostrade Meridionali (SAM) (A3 zwischen Neapel und Salerno) um 5,98 Prozent, im Bereich der SATAP S.p.A. (hier A4 zwischen Turin und Mailand) um 8,34 Prozent und bei der SITAF S.p.A. (A32) um 5,71 Prozent.

Durchschnittlich 2,74 Prozent höhere Maut

Keine Erhöhungen sind bei der Asti-Cuneo S.p.A. (A33), im Consorzio Autostrade Siciliane (A18 und A20), bei der Centro Padane S.p.A. (A21 zwischen Brescia und Piacenza), bei der SAV S.p.A. (A5 von Quinicetto nach Aosta) sowie bei der Autocamionale della Cisa S.p.A. (A15) vorgesehen. Geringfügige Erhöhungen gibt es bei der CAV S.p.A. (A4 zwischen Padua und Venedig Est und die ersten 16 Kilometer der A57) mit 0,32 Prozent sowie auf der Autostrada die Fiori (A10 zwischen Genua und Ventimiglia) mit 0,98 Prozent. Auf allen anderen Autobahnen beläuft sich die Mauterhöhung auf einen Prozentsatz zwischen 1,51 und 2,7 Prozent. Die Brennerautobahn etwa wird um 1,67 Prozent teurer, der italienweite Durchschnitt der Mauterhöhung liegt gegenüber dem Vergleichsjahr 2016 bei 2,74 Prozent. (nja)

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