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Der Sonderfall: Sale-and-Lease-Back

Der Fahrzeugbrief muss beim Eigentümer verbleiben
© Foto: FM2/Fotolia

Wer die Angebote verschiedener Leasing-Unternehmen genauer unter die Lupe nimmt, der stößt möglicherweise auch auf das "Sale-and-Lease-Back-Prinzip. Was sich dahinter verbirgt


Datum:
23.05.2011
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Wer die Angebote verschiedener Leasing-Unternehmen genauer unter die Lupe nimmt, der stößt möglicherweise auch auf das "Sale-and-Lease-Back-Prinzip. Bei dieser Finanzierungsvariante handelt es sich um einen Leasing-Sonderfall, bei dem der Unternehmer seinen kompletten Fuhrpark verkauft und für die LKW langfristige Full Service-Leasingverträge schließt. Für manche Transportunternehmen ist "Sale-and-Lease-Back" die letzte Chance, einer Insolvenz zu entgehen, weil sich durch den Verkauf des Fuhrparks die Liquidität erhöht und neue Investitionen getätigt werden können. Durch die Herauslösung der LKW aus dem Anlagevermögen wird die potentielle Eigenkapitalquote erhöht. Durch das gleichzeitige Leasing der Fahrzeuge können die LKW trotzdem jedoch weiter genutzt und die monatlichen Leasingraten als Betriebsausgaben steuerlich abgesetzt werden.

Sale-and-Lease-Back-Verträge sind jedoch nicht bei allen Leasinggebern gerne gesehen. Sie finanzieren lieber neue Fahrzeuge als die gebrauchten LKW der verkauften Fahrzeugflotte. Einige Leasingunternehmen schließen Sale-and-Lease-Back-Verträge deshalb nur noch mit langjährigen und bekannten Kunden ab, bei denen sie eine realistische Überlebenschance sehen und die nur kurzfristig in einen finanziellen Engpass haben. Allerdings ist Sale-and-Lease-Back auch für solche Unternehmen interessant, die ihren Fuhrpark mit allen dazugehörigen Dienstleistungen outsourcen und damit aus dem Aktiva und Passiva der Bilanz herauslösen möchten. Durch Sale-and-Lease-Back erfolgt so ein Umstieg vom eigenen zum geleasten Fuhrpark. 

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