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Delivery Hero will in Deutschland expandieren

Delivery Hero hat seine Umsatzprognose für 2021 angehoben
© Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/picture-alliance

Der Lieferdienst Delivery Hero hat ein gutes zweites Quartal verzeichnet und will an einigen deutschen Standorten expandieren.


Datum:
13.08.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Berlin. Nach einem starken zweiten Quartal hat der Online-Lieferdienst Delivery Hero seine Umsatzprognose für 2021 angehoben. Der Gesamtumsatz der Segmente soll nun zwischen 6,4 Milliarden und 6,7 Milliarden Euro liegen, teilte der Konzern am Donnerstag, 12. August, mit. Das wären im besten Fall gut 100 Millionen mehr als bislang erwartet.

Im zweiten Quartal konnte der Konzern wieder deutlich zulegen. Die Zahl der Bestellungen legte um knapp 80 Prozent auf 730 Millionen zu, während der Gesamtumsatz der Segmente sich mehr als verdoppelte und nun bei 1,55 Milliarden Euro liegt. Die Zahlen sowie die Vorjahreswerte enthalten auch das südkoreanische Unternehmen Woowa.

Zahl der Mini-Lager ausgebaut

Der Fokus des Lieferdienstes liegt weiter auf dem sogenannten Q-Commerce-Geschäft. Dabei sollen Waren innerhalb weniger Minuten von lokalen Partnergeschäften oder firmeneigenen Warenhäusern beim Kunden ankommen. Im zweiten Quartal seien weltweit 84 weitere dieser Mini-Lager gebaut worden. Insgesamt betrieb Delivery Hero Ende Juni insgesamt 687 davon.

Auch in Deutschland wagt sich der Konzern wieder vor. Nach einer mehrwöchigen Testphase in Berlin gab Konzernchef Niklas Östberg in dieser Woche bekannt, im Herbst auch nach Frankfurt, Hamburg und München expandieren zu wollen. Dabei will er über die Marke Foodpanda neben Q-Commerce-Lieferungen auch klassische Restaurantbestellungen ausliefern – diese machen nach wie vor den größeren Anteil des Geschäftes aus.

Käufer für Tochterunternehmen in Südkorea

Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass es einen Käufer für seine Südkorea-Tochter Yogiyo gefunden hat. Ein Konsortium aus den Finanzinvestoren Affinity und Permira sowie dem Handelsunternehmen GS Retail werde den Geschäftsbereich für 800 Milliarden koreanische Won (586 Millionen Euro) übernehmen. Die koreanischen Behörden hatten die Trennung von der Sparte zur Voraussetzung dafür gemacht, dass Delivery Hero den südkoreanischen Lieferdienst Woowa übernehmen darf. Am 2. Januar 2022 läuft die bereits verlängerte Frist dafür ab. Der Verkauf von Yogiyo soll bis Jahresende vollzogen werden. (dpa)

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