Dies gab der Danzas-Führung in Zürich bekannt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abzügen (Ebita) betrug 159 Millionen Euro. Das sind 40,7 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr (113 Millionen Euro). Der Nettogewinn des Logistikdienstleisters übertraf mit 9,153 Milliarden das Ergebnis aus dem Jahr 2000 (8,29 Milliarden Euro) um 10,4 Prozent. Die Marge im operativen Geschäft stieg dabei von 1,4 auf 1,7 Prozent. Dies sei zwar kein schlechtes Ergebnis, "unsere Erwartungen haben wir jedoch nicht ganz erreicht", räumte Jim Fredholm, Leiter Finance & Controlling, ein.
Als Ursache gab er die intensive Integration von zugekauften Unternehmensbereichen an.
Den größten Gewinnzuwachs mit einem Anstieg um 20,9 Prozent konnte der Geschäftsbereich "Solutions" verbuchen, der allerdings nur 16 Prozent zum Gesamtnettogewinn beigesteuert hat. Dabei habe man unter anderem davon profitieren können, dass die Deutsche Telekom zum 1. September 2000 ihre Logistik an die Deutsche Post und die Danzas-Gruppe outgeourcet hat, erklärte Bernd Fickinger, Leiter des Geschäftsbereichs Solution .Derzeit seien zwei zumindest ähnlich große Outsourcingprojekte im Gespräch. Namen wollte Fickinger aber noch nicht nennen. Zukünftig solle das Wachstum von Solutions durch verstärkte Acquisitionen in Amerika und Asien angekurbelt werden, so Danzas-CEO Renato Chiavi.
Nach Auskunft von Fredholm seien die Gewinnsteigerungen in den bei anderen Geschäftsbereichen "Intercontinental" und "Eurocargo" vor allem auf Zukäufe zurückzuführen.