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CSU streitet um neue Trasse für Brennerbasistunnel

Vize-Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Daniela Ludwig
© Foto: Daniela_Ludwig_CSU_620

In der CSU ist ein Streit um neue Bahntrassen für die sogenannte Zulaufstrecke zum geplanten Brennerbasistunnel entbrannt


Datum:
04.07.2011
1 Kommentare

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Berlin. In der CSU ist ein Streit um neue Bahntrassen für die sogenannte Zulaufstrecke zum geplanten Brennerbasistunnel entbrannt. Die Vize-Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Daniela Ludwig, nannte Pläne von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer inakzeptabel. „Neue oberirdische Bahngleise durch das Inntal kommen nicht infrage", sagte Ludwig zu den Plänen ihres Parteifreundes.

Der Tunnel unter dem Brenner soll 2026 in Betrieb gehen. Nördlich davon sind die Anschlüsse von München über Rosenheim nach Kufstein im österreichischen Bundesland Tirol geplant. Ramsauer hatte angekündigt, für die Zulaufstrecke zwischen Rosenheim und Kufstein seien zwei neue Gleise notwendig. Dem widersprach Ludwig. „Würde Verkehrsminister Ramsauer die örtlichen Gegebenheiten zum Beispiel in Brannenburg, Flintsbach und Oberaudorf kennen, dann würde er wissen, dass neue oberirdische Gleise diesen Gemeinden nicht zuzumuten sind". In diesen Inntal-Kommunen führt die derzeitige Bahnstrecke mitten durch den Ort. Ludwig will daher nur einen Tunnel für die Zulaufstrecke akzeptieren.

Ramsauer schwebt an einer anderen Stelle der Zulaufstrecke - südöstlich von München - ein Tunnel vor, was Ludwig wiederum ablehnt. „Diese Strecke führt weitestgehend durch freie Landschaft. Deshalb kann ich so einen Vorschlag gar nicht ernst nehmen". (jök)

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KOMMENTARE


P. Wilbers, wilbers-consultants

05.07.2011 - 11:17 Uhr

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