Für das künftige EU-eigene Satellitensystem "Galileo" soll im nächsten Jahr die Testphase starten. Darauf verständigten sich die EU-Verkehrsminister auf ihrer Luxemburger Herbsttagung, nachdem die EU-Kommission die bisherige "Definitionsphase" mit der Fixierung von Technikparametern, Projektfinanzierung und Kooperationspartnern als insgesamt positiv bilanziert hatte. Der "Galileo"-Service, der die Navigation von Lkw-Flotten einschließt, soll 2008 beginnen. Nach Ansicht der Kommission könnte das Kosmossystem aus 30 Satelliten in der Erdumlaufbahn bestehen. Es soll kontinuierliche Dienstleistungen bieten, die beim US-System GPS nicht sicher sind. Die vom Transportgewerbe genutzten GPS-Dienste sind zwar gratis, können aber aus militärischen Gründen abgebrochen werden. Die Kosten für das Flaggschiff der EU-Hochtechnologie sind mit sechs Milliarden Mark veranschlagt.
Countdown für "Galileo"
Das europäische Satellitennavigationssystem soll 2008 in Betrieb gehen