Paris. Auf 600 Millionen Dollar beziffern sich die Einsparungen, mit denen die in Marseille ansässige Reederei CMA CGM dem krisenbedingten Rückgang im internationalen Frachtverkehr begegnen will. Erreicht werden soll dies durch Nichtverlängerung von Mietverträgen für insgesamt 182 Schiffe sowie dem Aushandeln günstigerer Verträge mit den Verleihern und Hafenbetreibern. Die weltweit drittgrößte Containerreederei hat zurzeit 395 Schiffe im Einsatz, davon 98 in Eigenbesitz. Nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung „Les Echos“ stellt die Krise die als strategisch bewerteten Bestellungen von 52 Containerschiffen ebenso wenig in Frage wie die von 21 weiteren mit langfristigen Charterverträgen. (jb)
CMA CGM will 600 Millionen Dollar einsparen
Die Container-und Linien-Reederei wird ihre Flotte in diesem Jahr wegen der Krise massiv verkleinern