Nachdem die Cargolifter AG am Freitag Insolvenz beantragt hat, gibt es heute Zeichen für eine Rettung des Luftschiffbauers. Die regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist laut zustätigem Landrat des von der Insolvenz betroffenen brandenburgischen Kreises Dahme-Spreewald, Martin Wille, bereit, Cargolifter einen Teil des Betriebsgeländes abzukaufen und anschließend an das Unternehmen zu vermieten. Dies könnte laut Wille die Schuldenlast der Cargolifter AG um sieben Millionen Euro reduzieren. Außerdem schlägt der Landrat die Ausgliederung einzelner Unternehmensteile und die Gründung mehrerer Auffanggesellschaften für rund die Hälfte 500 Beschäftigten vor. Die Personalkosten sollen durch Förderprogramme teilweise übernommen werden. Ein weiterer Hoffnungsschimmer für die Luftschiffbauer: Nach einem Bericht in der heutigen Ausgabe der Financial Times Deutschland haben ausländische Investoren ihr Interesse an der in der Entwicklungstochter gebündelten Technologie des insolventen Transport-Luftschiffbauers Cargolifter angemeldet. Dies würde zu einer Zerschlagung der Cargolifter AG führen. Vielleicht lässt sich aber so der Traum vom Bau eines Luftschiffes für Schwerlasten doch noch verwirklichen.
Cargolifter: Hoffnung nach Insolvenz
Es bleibt spannend um den Fortbestand der Cargolifter AG. Nach der Verkündung des Insolvenzantrags am Freitag folgen nun hoffnungsvolle Vorschläge zur Rettung des Unternehmens.