Rolf-Dieter Mönning – vorläufiger Insolvenz-Verwalter der Cargolifter Development GmbH – verkündete, dass sich die Zukunft des zahlungsunfähigen Luftschiffbauers bis Ende Juli entscheiden wird. Soviel Zeit wollen sich die Verantwortlichen für Bewertung möglicher Rettungskonzepte geben. Das Überleben sei aber untrennbar mit der Realisierbarkeit des Luftschiffes CL 160 verbunden. Damit scheint fraglich, ob das vor ein paar Tagen von der Cargolifter AG propagierte Konzept, mit einer Mini-Lösung – also dem Bau eines kleineren Transportballons – das Unternehmen erhalten zu wollen – nicht hinfällig ist. Der Luftschiffbauer Cargolifter stellte am 31. Mai Antrag auf Insolvenz für die Cargolifter Development GmbH. Das hundertprozentige Tochterunternehmen beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung und Produktion des Transportluftschiffs "CL 160". Betroffen sind 283 von 500 Mitarbeitern der Cargolifter AG.
Cargolifter: Galgenfrist bis Ende Juli
Bis Ende Juli soll Klarheit herrschen, ob der zahlungsunfähige und teilweise insolvente Luftschiffbauer Cargolifter überleben wird.