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Bundesnetzagentur genehmigt höhere Trassenpreise

Im Schienengüterverkehr werden die Trassenpreise ab Dezember 2018 vermutlich steigen
© Foto: Stefan Sauer/dpa/picture-alliance

Die Bundesnetzagentur hat grünes Licht gegeben die Schienenmaut, die die DB Netz ab Dezember 2018 verlangt. Die Trassenpreise im Schienengüterverkehr werden voraussichtlich in vielen Segmenten deutlich steigen.


Datum:
18.01.2018
Autor:
Julia Thomsen
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Berlin. Die Bundesnetzagentur hat die Trassenpreise des Netzbetreibers DB Netz für die Fahrplanperiode 2018/2019 genehmigt. Im Schienengüterverkehr fallen sie voraussichtlich höher aus als bisher. Das geht aus den Schienennetz-Benutzungsbedingungen der DB Netz AG 2019 hervor, die der VerkehrsRundschau vorliegen.

Steigerungen um mehrere Cent pro Trassenkilometer (Trkm) hat das Infrastrukturunternehmen der Deutschen Bahn demzufolge etwa beantragt für die Marktsegmente „Sehr schwer“ (4,10 Euro/Trkm), „Gefahrgutganzzug“ (3,48 Euro/Trkm), „Güternahverkehr“ (1,69 Euro/Trkm), „Gefahrgut-Güternahverkehrszug“ (1,90 Euro/Trkm) und „Lokfahrt“ (1,69 Euro/Trkm).

Standardfahrt sollte eigentlich um 23 Cent/Trkm steigen

Die Beschlusskammer der Bundesnetzagentur habe das beantragte Entgelt für Trassennutzungen im Marktsegment „Standard“ um fünf Prozent reduziert, hieß es in einer Mitteilung. Grund hierfür sei der besondere intermodale Wettbewerbs- und Margendruck im Schienengüterverkehr. Statt auf 3,06 Euro je Trassenkilometer würde das Entgelt also voraussichtlich auf 2,91 Euro je Trassenkilometer steigen (bisher: 2,83 Euro).

Die finale Höhe der Trassenpreise in der neuen Periode soll in Kürze veröffentlichen werden. Das Netzfahrplanjahr 2018/2019 beginnt am 9. Dezember 2018. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die Entgelte noch nach dem bisherigen Trassenpreissystem abgerechnet. (jt/ag)

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