Das Bundesforschungsministerium stellt rund zehn Millionen Euro zur Verfügung, um den Straßenverkehr in Deutschland zu entlasten. Im Rahmen des Programms "Optimale Transporte in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft" sind jetzt 24 Projekte bewilligt worden, durch die 20,8 Fahrzeugkilometer eingespart werden sollen. Nach Ansicht von Ministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hat das 1996 beschlossene Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz, das die Herstellung geschlossener Stoffkreisläufe fordert, zu einem größeren Transportaufwand und damit zu einer stärkeren Belastung durch Straßenverkehr geführt. Jetzt gehe es darum, diese Verkehre zu vermeiden und auch auf Schiene und Binnenschiff zu verlagern. Dazu sollen spezielle Entsorgungsprozesse optimiert werden. Die Kosten der Projekte werden zu etwa zwei Drittel vom Ministerium übernommen. (vr/jök)
Bund fördert Projekte zur Optimierung von Transporten
24 Förderprojekte sollen den Straßenverkehr entlasten