Bremen/Bremerhaven. Die Bremischen Häfen haben im ersten Halbjahr 2008 einen Rekord beim Umschlag von Seegütern erzielt. Niedersachsen dagegen hatte erst vor wenigen Tagen von einem leicht sinkenden Güterumschlag bei den Seehäfen wegen des hohen Ölpreises berichtet. Auch Hamburg meldete für die erste Jahreshälfte nur ein gebremstes Wachstum bei Containern. In Bremen und Bremerhaven aber stieg der Gesamtumschlag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 33,9 auf 37,4 Millionen Tonnen. Ein Grund sei unter anderem, dass Teile des neuen Bremerhavener Container-Terminals 4 bereits genutzt werden könnten, teilte das Bremer Wirtschaftsressort am Freitag mit. Die Hafenanlage wird erst am 12. September offiziell eröffnet. Während in der Stadt Bremen der Umschlag bei rund 7,6 Millionen Tonnen stagnierte, wurde in Bremerhaven das Spitzenergebnis von 29,8 Millionen Tonnen erreicht. Dabei kletterte die Zahl der Standard- Container von 2,3 Millionen auf 2,7 Millionen Boxen. Mehr als eine Million Autos (plus 9,1 Prozent) wurden ein- oder ausgeführt. „Im Wettbewerb mit den anderen nordwesteuropäischen Großhäfen 2008 gewinnen wir erkennbar Marktanteile hinzu“, sagte Bremens Wirtschaftssenator Ralf Nagel (SPD). (dpa/sv)
Bremische Häfen erzielen Rekord beim Umschlag von Seegütern
Die Bremischen Häfen haben im ersten Halbjahr 2008 einen Rekord beim Umschlag von Seegütern erzielt