Bremerhaven. Der Containerumschlag über Bremerhaven entwickelt sich geradezu rasant. „In den ersten drei Monaten wurden in Bremerhaven 14,1 Prozent mehr Container umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum“, berichtet Emanuel Schiffer, Vorsitzender der Eurogate-Geschäftsführung, am Freitagmittag in der Seestadt anlässlich der Inbetriebnahme des neuen Containerdienstes Trident der Hamburger Reederei Hamburg-Süd. Auch für die kommenden Monate sei mit einer Fortsetzung des Wachstums auf hohem Niveau zu rechnen, berichtete Schiffer. Der Ausbau der Containerterminalkapazitäten in Bremerhaven schreite indessen weiter voran. Im Oktober diesen Jahres werde der erste Liegeplatz am neuen Containerterminal IV (CT4) in Betrieb genommen. Der neuen Containerdienst der Hamburg-Süd Reederei sein gut angelaufen, so Geschäftsführungsmitglied Joachim A. Konrad. Der Dienst verbindet Nordeuropa mit der US-Ostküste und Australien/Neuseeland. Hamburg-Süd betreibt den Trident-Dienst mit insgesamt sechs Schiffen, die jeweils 2000 Standardeinheiten (TEU) befördern können. In Nordeuropa ist Bremerhaven der einzige deutsche Anlaufhafen. Des weiteren werden am Nordkontinent das britische Tilbury und das belgische Antwerpen angelaufen. Hamburg-Süd betreibt den Dienst vollständig in eigener Regie. (eha)
Bremerhaven: Containerumschlag wächst weiter zweistellig
Neuer Dienst der Hamburg-Süd Reederei verbindet Europa mit USA und Australien