Potsdam. Die Güterverkehrszentren in Brandenburg und märkische Logistikstandorte sollen größer und technisch moderner werden. Für den Ausbau der Fläche und Verbesserung der Ausstattung stünden bis zu sechs Millionen Euro EU-Förderung zur Verfügung. Darauf hätten sich Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) verständigt, teilte das Verkehrsministerium am Donnerstag in Potsdam mit.
Ziel sei, die Standorte Regionaler Wachstumskerne in Wittenberge und Frankfurt (Oder) aber auch die Logistikstandorte GVZ Berlin Süd Großbeeren, GVZ Berlin West Wustermark sowie Eberswalde und Schwedt zu stärken. Die Gelder würden vom Wirtschaftsressorts an das Verkehrsministerium abgegeben. „Es spricht für die gute Zusammenarbeit innerhalb der Landesregierung, wenn ein Ministerium dem anderen Mittel zur Verfügung stellt", wird Vogelsänger zitiert.
Christoffers sei zuversichtlich, dass mit den Investitionen die bislang schon gute Position der Verkehrszentren ausgebaut werde. Wegen der rasanten Entwicklung der Logistikbranche im Land seien die Erweiterungen der Zentren und Umschlagplätze für den Kombinierten Verkehr notwendig. Am Standort Frankfurt (Oder) sei im Krisenjahr 2009 der Container-Umschlag um 13 Prozent gestiegen, berichtet das Ministerium.
Mit der Förderung könnte das Terminal in Frankfurt (Oder) erweitert und in Schwedt die Verladetechnik verbessert werden. Im Hafen Eberswalde sei der Bau einer zweiten Spundwand möglich, der Hafen Wittenberge erhalte eine bessere Bahnanbindung. (dpa)