Vor der Entscheidung über die Aufteilung der Bundesmittel für den Transrapid hat Verkehrsminister Kurt Bodewig Vorwürfe zurückgewiesen, er bevorzuge das Vorhaben des SPD-geführten Nordrhein-Westfalen vor dem des CSU-regierten Bayern. "Es gibt keine Parteipolitik und keine Parteilichkeit in dieser Sache", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch. Sein Ziel sei es, möglichst objektive und nachvollziehbare Kriterien für die Verteilung der Bundeszuschüsse zu finden. Deswegen habe man eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, auf dessen Grundlage der Entschluss getroffen werde. "Ich will mit der Verteilung der Bundeszuschüsse beide Projekte ermöglichen", sagte Bodewig. Auch Zweifel des Fahrgastverbandes Pro Bahn an der Seriosität der Studie wies er als unbegründet zurück. Der Bund will die beiden geplanten Strecken zwischen Düsseldorf und Dortmund sowie Münchner Innenstadt und Hauptbahnhof mit insgesamt 2,3 Milliarden Euro fördern. (vr/dpa)
Bodewig weist Vorwurf der Parteilichkeit bei Transrapid zurück
Die Regierung bemühe sich um objektive und nachvollziehbare Kriterien bei der Vergabe der Bundeszuschüsse